Lektion 29 von 46MusikbusinessIntermediate

Die Veröffentlichungsverpflichtung

Judge Jules erklärt die Klausel zur Veröffentlichungsverpflichtung – die Pflicht, die verhindert, dass ein Label deinen Track liegen lässt – und warum er bei Single-Deals auf ein Drei-Monats-Fenster drängt.

Teil des KursesVerträge und Deals: die Grundlagen der Musikindustrie46 Lektionen (1h 6m)

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Das steckt im Kurs

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    • 01. Abrechnung, Zahlungen und Prüfung

      2:18

    • 02. Beteiligung an Nebeneinnahmen

      1:58

    • 03. Freigaben durch den Künstler

      1:51

    • 04. Werbepflichten des Künstlers

      1:50

    • 05. Abtretung oder Lizenz – was ist der Unterschied?

      3:17

    • 06. Zusammenspiel mit dem Musikverlag

      0:51

    • 07. Optionen

      1:39

    • 08. Die Veröffentlichungsverpflichtung

      Du bist hier

      1:26

    • 09. Rechte am Namen und der Marke des Künstlers

      1:26

    • 10. Arten von Tantiemen

      1:20

    • 11. Vertragsgebiet

      1:54

    • 12. Zusicherungen und Freistellungen

      1:37

Transkript der Lektion

Understanding Release Commitments in Record Contracts

Very importantly, included in a record contract, and often not there unless your lawyer and/or your manager spots the point and makes sure it is included, is a release commitment.

Importance of a Release Commitment

There's nothing more frustrating for an artist than signing your record to a label that can then sit on it for three, six, or even nine months. As an artist, you may already be mentally prepared to move on to the next track, but your upcoming release can't be dropped because the previous one is still waiting at the record label.

Key Considerations

  • Release Obligation: It is crucial to include the obligation on the part of the record label to release the track within a certain period of time after it is delivered by the artist.

  • Preference for Singles: My preference for singles deals is a release commitment of three months after delivery. This timeframe allows the record label to:

    • Market the track
    • Get remixes done (if applicable)
    • Line things up properly
  • Albums vs. Singles: Generally speaking, it is accepted that the release commitment for albums may be a bit longer due to the more significant marketing challenges involved. However, for singles, it is essential to ensure there is a release commitment in place.

Final Advice

I would strenuously advise against allowing anything more than a four-month release commitment.

You will feel like you're kicking yourself if you are sitting and waiting for your track to come out, all the while knowing you've done everything you, as the artist, needed to do.

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Judge Jules

Judge Jules

Jules O'Riordan verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im gesamten Spektrum der Musikindustrie. Dazu zählen fast ein Jahrzehnt als A&R für die Labels des Universal-Verbunds, 15 Jahre als Moderator bei BBC Radio 1, über 150 Veröffentlichungen und Remixe als eigenständiger Künstler sowie eine 30-jährige Karriere als einer der bekanntesten, weltweit tourenden DJs Großbritanniens (Judge Jules) mit über 5.000 Gigs, dazu umfangreiche Erfahrung als Eventpromoter und Künstlermanager auf höchstem Niveau.

Es genügt zu sagen, dass Jules die Musikindustrie in- und auswendig kennt, und seine Mandanten schätzen ihn als vertrauenswürdigen Berater, für den keine rechtliche oder geschäftliche Herausforderung zu groß oder zu klein ist.

Jules ist seit 10 Jahren Anwalt. Seine Tätigkeit erstreckt sich über die gesamte Breite der musikorientierten Unterhaltungsindustrie. Seine juristische und vertragliche Expertise umfasst Management, Recording, Verlag, Vertrieb und Label-Services, musikbasierte Apps, Games und Tech-Projekte, Produktions-Deals, Produzenten, Featured Artists, Endorsements, Merchandising, Leistungsschutzrechte, TV-/Filmmusiken, Liveauftritte, Event- und Venue-Verträge sowie Urheberrechts- und Schutzrechtsverletzungen und viele weitere Streitigkeiten.

Zu Jules' Mandanten zählen Künstler, Managementfirmen, Plattenlabels, Songwriter, Eventpromoter, Produzenten, Musik-Tech-Unternehmen, Produktionsfirmen, Live-Agenten, Musikverlage und DJs. Er hat auf zahlreichen Panels und Seminaren gesprochen, darunter ADE, Brighton Music Conference und AIM-Events, und war Gastredner zu Rechtsfragen in verschiedenen Online- und Offline-Medien, darunter BBC Radio 5 Live, BBC Introducing, Financial Times, The Sun, The Times und Mixmag.

Jules spricht fließend Spanisch.

Wer wäre besser geeignet, die Verträge und Deals zu entmystifizieren, denen jeder Musiker irgendwann begegnet? In seinem Kurs verwandelt Jules drei Jahrzehnte hart erarbeitetes Branchenwissen in klar verständliche Anleitung, damit du die geschäftliche Seite der Musik verstehst und dein Werk schützt, lange bevor du auf der gepunkteten Linie unterschreibst.

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