Lektion 25 von 46MusikbusinessIntermediate

Werbepflichten des Künstlers

Judge Jules erklärt die Werbeklauseln in einem Plattenvertrag: Interviews und Videos sind fair, aber achte auf unbegrenzte Verpflichtungen, die dich dem Label auf Gedeih und Verderb ausliefern.

Teil des KursesVerträge und Deals: die Grundlagen der Musikindustrie46 Lektionen (1h 6m)

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    • 01. Abrechnung, Zahlungen und Prüfung

      2:18

    • 02. Beteiligung an Nebeneinnahmen

      1:58

    • 03. Freigaben durch den Künstler

      1:51

    • 04. Werbepflichten des Künstlers

      Du bist hier

      1:50

    • 05. Abtretung oder Lizenz – was ist der Unterschied?

      3:17

    • 06. Zusammenspiel mit dem Musikverlag

      0:51

    • 07. Optionen

      1:39

    • 08. Die Veröffentlichungsverpflichtung

      1:26

    • 09. Rechte am Namen und der Marke des Künstlers

      1:26

    • 10. Arten von Tantiemen

      1:20

    • 11. Vertragsgebiet

      1:54

    • 12. Zusicherungen und Freistellungen

      1:37

Transkript der Lektion

Promoting Records: Understanding Responsibilities in Contracts

Most well-drafted record contracts will tell the artist that they need to do a certain amount of stuff to promote the record, which of itself is quite reasonable.

Key Points:

  • There's no point as a label signing a record without the obligation for the artist to:
    • Go out and do interviews
    • Record a video

At the same time, one needs to be quite cautious about what it is that the artist is being asked to do. For example:

  • Is it reasonable to ask an artist to:
    • Promote a record after its release?
    • Conduct interviews far in advance of when the record comes out?

It's really important that you look at what the record contract says about that. Left to their own devices, most record companies will have a very open-ended obligation for the artist to be at the beck and call of the record company.

"I don't want to be too negative about record companies here, but that's normally what's there."

Unless someone with experience, be it a manager or a lawyer, actually narrows those rights, you don't want to be on a first-call obligation to your record label.

Considerations:

  • If you have other work-related obligations, you can't be forced to drop everything and go away to do an unlimited number of interviews.
  • The same applies to videos.

We haven't really touched upon videos yet, and of course, videos are an interesting topic.

  • Videos are sometimes accounted slightly differently in terms of recuperability.
  • If a record label pays for a video, there's a negotiation around whether you:
    • Recoup the cost of the video just against income from that video
    • Recoup it against recording income as well

But most importantly, you must not have an unlimited obligation to do all those otherwise quite important things to market the record.

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Judge Jules

Judge Jules

Jules O'Riordan verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im gesamten Spektrum der Musikindustrie. Dazu zählen fast ein Jahrzehnt als A&R für die Labels des Universal-Verbunds, 15 Jahre als Moderator bei BBC Radio 1, über 150 Veröffentlichungen und Remixe als eigenständiger Künstler sowie eine 30-jährige Karriere als einer der bekanntesten, weltweit tourenden DJs Großbritanniens (Judge Jules) mit über 5.000 Gigs, dazu umfangreiche Erfahrung als Eventpromoter und Künstlermanager auf höchstem Niveau.

Es genügt zu sagen, dass Jules die Musikindustrie in- und auswendig kennt, und seine Mandanten schätzen ihn als vertrauenswürdigen Berater, für den keine rechtliche oder geschäftliche Herausforderung zu groß oder zu klein ist.

Jules ist seit 10 Jahren Anwalt. Seine Tätigkeit erstreckt sich über die gesamte Breite der musikorientierten Unterhaltungsindustrie. Seine juristische und vertragliche Expertise umfasst Management, Recording, Verlag, Vertrieb und Label-Services, musikbasierte Apps, Games und Tech-Projekte, Produktions-Deals, Produzenten, Featured Artists, Endorsements, Merchandising, Leistungsschutzrechte, TV-/Filmmusiken, Liveauftritte, Event- und Venue-Verträge sowie Urheberrechts- und Schutzrechtsverletzungen und viele weitere Streitigkeiten.

Zu Jules' Mandanten zählen Künstler, Managementfirmen, Plattenlabels, Songwriter, Eventpromoter, Produzenten, Musik-Tech-Unternehmen, Produktionsfirmen, Live-Agenten, Musikverlage und DJs. Er hat auf zahlreichen Panels und Seminaren gesprochen, darunter ADE, Brighton Music Conference und AIM-Events, und war Gastredner zu Rechtsfragen in verschiedenen Online- und Offline-Medien, darunter BBC Radio 5 Live, BBC Introducing, Financial Times, The Sun, The Times und Mixmag.

Jules spricht fließend Spanisch.

Wer wäre besser geeignet, die Verträge und Deals zu entmystifizieren, denen jeder Musiker irgendwann begegnet? In seinem Kurs verwandelt Jules drei Jahrzehnte hart erarbeitetes Branchenwissen in klar verständliche Anleitung, damit du die geschäftliche Seite der Musik verstehst und dein Werk schützt, lange bevor du auf der gepunkteten Linie unterschreibst.

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