Lektion 28 von 46MusikbusinessIntermediate

Optionen

Judge Jules erklärt, was eine Option in einem Plattenvertrag ist – das Recht des Labels, weitere deiner Tracks zu übernehmen – und warum Labels darauf drängen.

Teil des KursesVerträge und Deals: die Grundlagen der Musikindustrie46 Lektionen (1h 6m)

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    • 01. Abrechnung, Zahlungen und Prüfung

      2:18

    • 02. Beteiligung an Nebeneinnahmen

      1:58

    • 03. Freigaben durch den Künstler

      1:51

    • 04. Werbepflichten des Künstlers

      1:50

    • 05. Abtretung oder Lizenz – was ist der Unterschied?

      3:17

    • 06. Zusammenspiel mit dem Musikverlag

      0:51

    • 07. Optionen

      Du bist hier

      1:39

    • 08. Die Veröffentlichungsverpflichtung

      1:26

    • 09. Rechte am Namen und der Marke des Künstlers

      1:26

    • 10. Arten von Tantiemen

      1:20

    • 11. Vertragsgebiet

      1:54

    • 12. Zusicherungen und Freistellungen

      1:37

Transkript der Lektion

Understanding Record Labels and Options

Many record labels insist upon an option. They will sign one track, and in their opinion, especially if they paid you a bit of advance, recoupable against your royalty income, they feel that they've taken a chance on you. Therefore, there is both a business case and maybe a moral case for them to be rewarded for taking that chance.

What is an Option?

An option means that the label has the right to take on more of your tracks. Options can vary in shapes and sizes:

  • Further Single: An option for a new single.
  • Further Album: An option for a complete album.

Totally depends on the structure of the record deal.

Key Points to Understand

It's crucial to grasp that it's not the artist's option; it is at the behest of the record company:

  • If you, as the artist, don't want to exercise an option to continue your relationship with the record company, that choice is not yours. It's the record company's option.

The Specifics of an Option Clause

There are certain peculiarities about the way an option clause in a record deal works:

  • If you get to the end of the period when the record company should have decided whether to exercise their option, yes, we want to proceed, or no, thank you very much, they may forget to make a decision.
  • Most record contracts state that if you surpass that period and haven't reminded them, then that right to an option continues seemingly forever until you prompt them to say "yes" or "no."

This situation may seem a bit unfair, but it reflects how things have evolved in record deals.

Conclusion

Options are very much the label's friend and not necessarily the artist's friend, but it is what it is.

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Judge Jules

Judge Jules

Jules O'Riordan verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im gesamten Spektrum der Musikindustrie. Dazu zählen fast ein Jahrzehnt als A&R für die Labels des Universal-Verbunds, 15 Jahre als Moderator bei BBC Radio 1, über 150 Veröffentlichungen und Remixe als eigenständiger Künstler sowie eine 30-jährige Karriere als einer der bekanntesten, weltweit tourenden DJs Großbritanniens (Judge Jules) mit über 5.000 Gigs, dazu umfangreiche Erfahrung als Eventpromoter und Künstlermanager auf höchstem Niveau.

Es genügt zu sagen, dass Jules die Musikindustrie in- und auswendig kennt, und seine Mandanten schätzen ihn als vertrauenswürdigen Berater, für den keine rechtliche oder geschäftliche Herausforderung zu groß oder zu klein ist.

Jules ist seit 10 Jahren Anwalt. Seine Tätigkeit erstreckt sich über die gesamte Breite der musikorientierten Unterhaltungsindustrie. Seine juristische und vertragliche Expertise umfasst Management, Recording, Verlag, Vertrieb und Label-Services, musikbasierte Apps, Games und Tech-Projekte, Produktions-Deals, Produzenten, Featured Artists, Endorsements, Merchandising, Leistungsschutzrechte, TV-/Filmmusiken, Liveauftritte, Event- und Venue-Verträge sowie Urheberrechts- und Schutzrechtsverletzungen und viele weitere Streitigkeiten.

Zu Jules' Mandanten zählen Künstler, Managementfirmen, Plattenlabels, Songwriter, Eventpromoter, Produzenten, Musik-Tech-Unternehmen, Produktionsfirmen, Live-Agenten, Musikverlage und DJs. Er hat auf zahlreichen Panels und Seminaren gesprochen, darunter ADE, Brighton Music Conference und AIM-Events, und war Gastredner zu Rechtsfragen in verschiedenen Online- und Offline-Medien, darunter BBC Radio 5 Live, BBC Introducing, Financial Times, The Sun, The Times und Mixmag.

Jules spricht fließend Spanisch.

Wer wäre besser geeignet, die Verträge und Deals zu entmystifizieren, denen jeder Musiker irgendwann begegnet? In seinem Kurs verwandelt Jules drei Jahrzehnte hart erarbeitetes Branchenwissen in klar verständliche Anleitung, damit du die geschäftliche Seite der Musik verstehst und dein Werk schützt, lange bevor du auf der gepunkteten Linie unterschreibst.

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