Jazz-Lick zum Aufbau von Geschwindigkeit

Torsten Goods
Torsten Goods

Lesson time: (4min 40sec)

Torsten Goods bringt dir ein Jazz-Lick bei, mit dem du Geschwindigkeit aufbauen und deinen Gitarrenlinien etwas Jazz-Vokabular hinzufügen kannst.

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This lesson is part of the course Spiele authentische Jazz-Blues-Gitarre
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Lesson transcript:

Jazz Improvisation: Developing Your Vocabulary

So up until now, I've been talking a lot about the technical aspect of music, primarily from a rock, classical, or minor scale perspective. However, I want to shift our focus into the jazz context and explore more interesting-sounding lines.

A Wonderful Lick

Here's a wonderful little lick I would call it, though that word is quite out of fashion. Jazz players often prefer to say we improvise. But I believe you need to have a certain vocabulary, much like speaking any language.

Learning the Language of Jazz

  • Jazz as a Language:
    • If you learn German, you learn phrases like "Wie geht's?" (How are you?).
    • Similarly, if you learn English, you learn to say "How are you?"
    • In jazz, you also can't always think of your own way to express ideas; you must learn a few standard phrases, what we might call licks.

You have to learn a couple of melodies that come from the entire tradition, like those of Charlie Parker, Miles Davis, and the guitar playing of Wes Montgomery. Once you've absorbed these ideas, you can move on to create your own improvisations.

The 2-5-1 Lick in B Flat

Here's a wonderful lick that I like to use when I want to execute fast runs in a solo. This is a 2-5-1 lick in B flat:

  • 2: C minor 7
  • 5: F7
  • 1: B flat major

I typically play a major 9 chord, using:

  • 6th
  • 9th
  • 5th (with the option of including the 3rd).

Practicing the Lick

  1. Start Slow:

    • Play the lick slowly at first.
  2. Context Matters:

    • It's a 2-5-1 bebop lick. You can play it fast, but it's essential to incorporate it within a broader musical context.
    • This lick serves as the "mother lick," allowing you to travel in different musical directions.
  3. Sound Influence:

    • It has a nice staccato, chopsy sound reminiscent of Al Di Meola but placed within a jazz context.
    • This lick is also heavily influenced by the great George Benson, who has employed this sound throughout his career.

Versatility of the Lick

This lick is versatile and can be played over different chords:

  • E flat major: It fits nicely over this harmony.
  • F7: You can also use it here; it resolves well to the sixth.
  • C minor: It remains effective in this context as well.

Developing Technique with the Lick

Would you suggest that people might use this lick as a way of developing their technique?
Yes, absolutely! This lick can be played anywhere and everywhere, not just in the key of B flat.

Exploring Different Starting Points

  • You can start from the E string, and it effectively allows you to move back and forth.
  • It essentially outlines an arpeggio in the end.

I apologize if I'm not always super clear, I'm human after all! But it's a great exercise for developing your technique.

Mastering Picking

Lastly, I always pick everything and employ alternate picking, ensuring that nothing is left out. This consistency is important for mastering the lick.

Happy practicing!

About the instructor

Torsten Goods
Torsten Goods

Torsten Gutknecht wurde 1980 in Düsseldorf als Sohn eines deutschen Vaters und einer irischen Mutter geboren. Die Familie zog nach Erlangen, wo Torsten aufwuchs. Dank der gut bestückten Plattensammlung seiner Mutter, die irische Folksongs neben Jazzgrößen von Duke Ellington bis Oscar Peterson enthielt, fand Gutknecht früh Zugang zur Welt des Jazz. Seine ersten Schritte als Gitarrist waren jedoch, wie so oft, von Rock und Pop geprägt. Mit 14 begann Gutknecht, ernsthaft zu üben. Mit 17 fand er einen Lehrer, der ihn in die Feinheiten der improvisierten Musik einführen konnte, den gefeierten Gitarristen Peter O'Mara. Sein Talent und seine Begeisterung waren offensichtlich, was ihm rasch half, in Meisterklassen bei einigen der Großen der Gitarrenzunft zu gelangen. Noch als Schüler besuchte er Workshops von Jim Hall und John Scofield in New York und nahm Unterricht beim virtuosen Gypsy-Gitarristen Bireli Lagrene im französischen Straßburg. Diese letzte Erfahrung war ein wesentlicher Einfluss auf seine Entwicklung. 2001 reiste Gutknecht als 20-Jähriger mit einem Stipendium nach New York, um an der renommierten New York New School zu studieren, wo er bei Jack Wilkins und Vic Juris lernte. Doch noch wichtiger war es für Torsten, in das musikalische Leben des 'Big Apple' einzutauchen. Er arbeitete mit Seleno Clarke, Barbara Tucker, Reverend Run (von Run DMC) und lernte George Benson kennen, einen prägenden Einfluss, der Gutknecht dazu inspirierte, zu seinem Spiel zu singen. Er konnte außerdem mit Gitarrenlegende Les Paul auftreten, der ihm seinen Künstlernamen 'Torsten Goods' gab. Vor seinem New-York-Aufenthalt hatte Goods mit nicht weniger Energie und Entschlossenheit in Deutschland gearbeitet. 2000 wurde er Mitglied des Bundesjugendjazzorchesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer und nahm kurz darauf – noch vor seinem Abschluss – 2001 das erste Album unter eigenem Namen auf, 'Manhattan Walls' (Jardis), mit Tony Lakatos, Davide Petrocca, Dejan Terzic, Guido May, Jan Eschke, Andreas Kurz und Rick Keller. 2004 folgte 'Steppin' (Jazz4ever). Seine damalige Band, bestehend aus Jan Miserre, Marco Kuhnl und Christoph Huber, wurde durch erstklassige deutsche Musiker wie Olaf Polziehn, Martin Gjakonovski, Dejan Terzic, Tony Lakatos, Johannes Enders und Lutz Hafner ergänzt. Das Album wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert, und die internationale Kritik feierte Goods als 'aufstrebende neue Kraft in der Jazzszene'. Kurz darauf, 2005, war Goods der einzige Europäer, den Herbie Hancock und Wayne Shorter für die Endrunde des 'Thelonious Monk Jazz Guitar Competition' in Washington D.C. auswählten. Seither ist Torsten Goods ausgiebig durch Europa, Asien und die USA getourt. In dieser Zeit hat er mit Größen wie Bob James, Chris Potter, James Genus, Terri Lyne Carrington, Barbara Tucker, Dawn Tallman, Marcus Fugate, Jimmy Bruno, John Ruocco, Johannes Faber, Leszek Zadlo und Patrick Scales gearbeitet. 2006 begann Goods, exklusiv als Künstler für ACT zu arbeiten. Sein ACT-Debüt, 'Irish Heart' (ACT 9714-2), auf dem er in seine irischen Wurzeln eintaucht, markierte einen entscheidenden Durchbruch: Es machte ihn nicht nur einem breiteren Publikum bekannt, vor allem wurde er als Sänger anerkannt. Goods verfügt nicht nur über eine virtuose Gitarrentechnik – er hat auch eine außergewöhnlich sensible und ausdrucksstarke Singstimme, die im Blues ebenso zu Hause ist wie im Swing und Pop. Die 'Irish Heart'-Tournee führte ihn nicht nur durch Deutschland; sie brachte ihm auch Einladungen zu einigen der großen europäischen Festivals ein, etwa dem Paris Jazz Festival, Jazz Baltica, den Leverkusener Jazztagen, den Burghauser Jazzwochen, JazzKaar Estonia, dem Pure Jazz Festival in Den Haag, dem Traumzeit-Festival und Wettbewerben in Brüssel, sowie der London International Jazz Competition, der Montreux Jazz Guitar Competition und dem European Guitar Award in Dresden. Mit seinem zweiten ACT-Album, '1980' (ACT 9719-2), erweitert Goods erneut deutlich das Spektrum seiner Musik. Mit Bearbeitungen der Werke herausragender Künstler aus dem Jahr 1980 (dem Geburtsjahr von Goods) neben eigenen Kompositionen wandelt Goods auf den Spuren großer Jazzgitarristen und -sänger wie Al Jarreau und Michael Buble. Im Juni 2013 erschien bei ACT das lang erwartete fünfte Album 'Love Comes To Town' (ACT 9726-2). Die neue CD wurde von Nils Landgren produziert. Neben ihm treten weitere namhafte Gäste wie Till Bronner, Wolfgang Haffner, Magnus Lindgren, Ida Sand und Viktoria Tolstoy auf dem Album auf. Auf 'Love Comes To Town' bezieht sich Torsten Goods auf seine musikalischen Wurzeln in Blues, Jazz und R&B und richtet den Blick zugleich als gereifter Künstler in die Zukunft. Das Album wurde in Deutschland für seinen groovigen Pop-Jazz-Sound sehr gut aufgenommen, der sogar mit George Benson verglichen wurde. Es ist diese Mischung aus virtuoser Grifftechnik und soulvollem, songorientiertem Spiel, die Goods in seinen Unterricht einbringt. In Play Authentic Rhythm & Blues Guitar schöpft er aus allem – von jenen Lektionen mit George Benson und Les Paul bis zu einem Leben in Blues, Jazz und R&B – und zeigt dir das Feel, die Phrasierung und die Akkordarbeit, die Rhythm-and-Blues-Gitarre zum Leben erwecken. read more

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